Samstag, 09. November 2019

Politische Jugend sagt „Ja“ zur Bozner Tram

Ein breites Bündnis aus politischen Jugendbewegungen wirbt gemeinsam für ein Ja bei der Volksbefragung für die Tram am 24. November.

Ein Bündnis politischer Jugendbewegungen wirbt für ein Ja der Bozner Tram.
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Ein Bündnis politischer Jugendbewegungen wirbt für ein Ja der Bozner Tram. - Foto: © Stadtgemeinde Bozen

Mit dabei sind Volt, Giovani Democratici, Young Greens Southtyrol, die Jugend des Team K, die Junge Generation der SVP Bozen und die Junge Süd-Tiroler Freiheit.

Bei der Volksbefragung am 24. November haben Jugendliche schon ab 16 Jahre die Möglichkeit, mitzuentscheiden.

„Die Jugend hat allen Grund sich an dieser Entscheidung zu beteiligen, wird sie doch am längsten von ihr profitieren“, so das Bündnis.

„Wir sind überzeugt, dass bei diesem wichtigen Zukunftsthema die Jugend zusammenarbeiten muss, auch über Parteigrenzen hinweg. Deshalb werben wir gemeinsam für ein klares Ja.“

Moderne Tramsysteme hätten Städte wie Florenz, Padova, Innsbruck, Freiburg oder Straßburg in lebenswertere und menschengerechtere Städte transformiert mit mehr Platz, weniger Stau und Lärm und besserer Luft.

„Bozen selbst ist durch sein weit entwickeltes Fahrradnetz Vorbild für ganz Italien. Jetzt gilt es nach der Fahrradmobilität auch bei der Tram eine weitsichtige Entscheidung für eine nachhaltige und leistungsfähige Mobilitätslösung zu treffen.“

Die politischen Vertreter der Jugend sind überzeugt: Nur ein zuverlässiges und komfortables Tramsystem werde es schaffen, mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu bewegen.

Mit einer deutlich größeren Kapazität (eine Tram entspricht etwa 3 Bussen), Barrierefreiheit sowie der Möglichkeit der Fahrradmitnahme sei die Tram unerlässlich für Bozens Zukunft.

„Diese erste Tramlinie ist nur der Anfang für eine Tramsystem für Bozen und das Umland. Eine Verlängerung nach Kaltern und eine zweite Tramlinie für Don Bosco und Kaiserau werden folgen“, ist sich das Bündnis sicher.

liz