„Es ist entwürdigend und beschämend“, sagt Peterlini. „Und es schmerzt sehr, wenn man fühlt, wie eine neue Generation, die jetzt daherkommt, jung und dynamisch, sich anmaßt, alles, was eine Generation vorher gemacht hat, so hinunter in den Dreck zu ziehen und so abzustrafen. Ich habe nichts Negatives gemacht und ich kann nichts für das Gesetz“, meint der ehemalige Senator und Regionalratspräsident.„Wir werden die entsprechende Antwort geben, die in einem Rechtsstaat notwendig ist. Sie können machen was sie wollen, aber Gott sei Dank gibt es noch eine Verfassung und Gesetze“, sagt Peterlini unmissverständlich.Alt-Mandatare rüsten sich für RekursSo wie Peterlini rüsten sich auch viele andere Alt-Mandatare für einen Rekurs – dabei hat der Regionalrat die Neuregelung noch nicht genehmigt.Weil eine Obergrenze für die Bezieher von mehreren Renten eingeführt werden soll, könnte Peterlini seine gesamte Pension für seine Zeit als Regionalratsabgeordneter gestrichen werden. Peterlini sagt, er bekäme dann für diese immerhin 20-jährige politische Arbeit weder einen Vorschuss noch eine Rente. Damit blieben ihm laut Entwurf „nur“ mehr 9000 Euro brutto im Monat an Rente. Der neue Entwurf, den bisher erst das Regionalratspräsidium gutgeheißen hat, ist für Peterlini eine „Strafaktion“. Dieser Auffassung sind auch viele andere Alt-Mandatare. Die Abgeltungen – sprich Vorschüsse an die (ehemaligen) Politiker – sind laut den Alt-Mandataren ein unwiderrufliches Rechtsgeschäft. Einseitig durchgeführte, erneute drastische Rentenkürzungen innerhalb kurzer Zeit würden das Prinzip der Rechtssicherheit völlig brechen. Rentenkürzungen müssten laut Gesetz auch den Prinzipien der Gleichbehandlung und Vernünftigkeit entsprechen und dies sei hier nicht der Fall.D/hof__________________________Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Mittwochausgabe der "Dolomiten"