Landtagsabgeordneter Sven Knoll gab sich gegen?ber der APA mit dem Verlauf des Wahlkampfes zufrieden: ?Wir haben mit dem Selbstbestimmungs-Referendum das zentrale Thema vorgegeben?. Als Wahlziel gab Knoll das Halten der zwei Mandate der Partei aus, aber: ?Nat?rlich streben wir danach, st?rker zu werden?.Das ?eigentliche?, politische Ziel sei aber die Selbstbestimmung, betonte der Landtagsabgeordnete. Die Resonanz in der Bev?lkerung sei im Wahlkampf durchwegs ?positiv? gewesen: ?Selbst in Gemeinden mit einer starken SVP-Pr?senz?, sagte Knoll. Und auch bei der Selbstbestimmungs-Abstimmung lie?en die bisher eingelangten Briefe auf eine hohe Wahlbeteiligung schlie?en.Das Referendum laufe noch bis zum 30. November. Dabei h?tten die W?hler erstmals die M?glichkeit, dar?ber abzustimmen, ?ob S?dtirol das Selbstbestimmungsrecht aus?ben soll?. Wenn sich die Mehrheit daf?r aussprechen sollte, sei das ein ?klares politisches Signal?, das weder von der k?nftigen Landesregierung noch in Rom und Wien ignoriert werden k?nne. Die ?S?d-Tiroler Freiheit? stellte daher am Donnerstag ein Positionspapier vor, das als Grundlage f?r etwaige Verhandlungen mit Italien zur Durchf?hrung der Selbstbestimmung dienen k?nnte. Als Basis daf?r sei der Text der Vereinbarung zwischen Gro?britannien und Schottland hergenommen worden, hie? es.Beim vergangenen Urnengang im Jahr 2008 erreichte die Landtagsfraktion 4,9 Prozent der Stimmen und zwei Mandate. Neben Knoll ist die ?S?d-Tiroler Freiheit? mit Eva Klotz im Landtag vertreten.apa