Im Prinzip eine Nebensächlichkeit wird die Kür der Wahlmänner für den neuen Staatspräsidenten jetzt zur Zerreißprobe für die Trentiner Landesregierung.1000 Wahlmänner aus Kammer, Senat und den Regionen sollen nächste Woche den Nachfolger von Staatspräsident Giorgio Napolitano wählen.Südtirol und das Trentino steuern drei davon bei: zwei die Mehrheit, einen die Opposition. Laut Vereinbarung unter den Landeshauptleuten sollte die Mehrheit in Rom von Regionalratspräsidentin Chiara Avanzo (PATT) und Landtagspräsident Thomas Widmann (SVP) vertreten werden.Landeshauptmann Ugo Rossi hatte dabei aber offensichtlich die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Der PD sah nicht ein, dass er als Regierungspartei leer ausgehen sollte.Mit 26 Stimmen heimste Thomas Widmann den größten Zuspruch ein, 25 Stimmen entfielen auf Avanzo. Wahlmann der Opposition wird Rechtsaußen Alessandro Urzí, der 17 Stimmen bekam. Riccardo Dello Sbarba hatte mit elf Stimmen das Nachsehen.bv______________________________________________________________________Warum das Ergebnis zur Zerreißprobe in Trient wird, lesen Sie in der neuen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten" am Donnerstag.