Weiter sagte Uschakow, das Gespräch sei offen und sachlich gewesen und habe auf russische Initiative stattgefunden. Trump sagte im Weißen Haus, er habe Putin in einem „langen“, „guten“ Gespräch eine Waffenruhe nahegelegt – „und ich glaube, er könnte das tun“.<h3>Trump verwechselt wohl Iran und Ukraine in Statement</h3>Trump wurde im Oval Office auch gefragt, ob der Iran-Krieg oder der russische Krieg gegen die Ukraine eher enden werde. Seine Antwort: „Ich weiß es nicht.“ Vielleicht lägen die Kriege in einem ähnlichen Zeitplan. „Ich glaube, die Ukraine ist militärisch gesehen geschlagen“, sagte er. Es blieb allerdings unklar, ob er tatsächlich die Ukraine meinte. Seine darauffolgenden Sätze legen nahe, dass der er das Land auch mit dem Iran verwechselt haben könnte. Denn darin spricht er von 159 aus dem Verkehr gezogenen Schiffen – eine Größenordnung, die die USA für die zerstörten oder beschädigten Schiffe des Irans angeben.<BR /><BR />Der 79-Jährige bringt in seinen Reden und Statements immer wieder Fakten, Personen und Staaten durcheinander. Etliche oppositionelle Demokraten haben kürzlich gefordert, ihn wegen Amtsunfähigkeit seines Amtes zu entheben.<BR /><BR />Mit Blick auf Putin betonte der US-Präsident, er denke, der Kremlchef sei schon vor einiger Zeit bereit gewesen, eine Einigung zu erzielen. „Ich glaube, einige Leute haben es ihm schwer gemacht, einen Deal zu machen.“ Trump hat seinen Kurs im Ukraine-Krieg mehrfach geändert, fällt allerdings immer wieder mit Russland-nahen Positionen auf.<h3> Kreml beharrt auf Kriegszielen</h3>Aus Moskau hieß es, Putin habe Trump seine Sicht auf die Lage an der Front geschildert und Kiew Terror und Angriffe auf zivile Ziele vorgeworfen. Der Kremlchef beharrte demnach erneut auf den russischen Kriegszielen, er würde aber vorziehen, sie im Rahmen von Verhandlungen zu erreichen.<BR /><BR />Die Ukraine nimmt als Teil ihres Abwehrkampfes systematisch und zuletzt immer erfolgreicher die russische Ölindustrie ins Visier, die wichtig für Moskaus Finanzierung des Angriffskriegs ist. Bei den russischen Attacken kommen in der Ukraine fast täglich Zivilisten zu Tode, Wohnhäuser und für die Bewohner lebenswichtige Infrastruktur werden zerstört.<BR /><BR />Im vergangenen Jahr gab es eine dreitägige Waffenruhe über die Feierlichkeiten zum Weltkriegsgedenken. Es gab bereits mehrfach Versuche zeitlich begrenzter Feuerpausen in dem seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg, bei denen sich beide Seiten Verstöße vorwarfen – zuletzt vor gut zwei Wochen zum orthodoxen Osterfest.