Dienstag, 11. Mai 2021

„Queen's Speech“ in der Pandemie: Was diesmal anders ist

Die Rede der Queen zur Eröffnung des britischen Parlaments ist eine Zeremonie voller Rituale und Traditionen – doch wie so viele Ereignisse sieht auch diese in Zeiten der Pandemie anders aus.

Nur rund 100 negativ auf Corona getestete Vertreter der Parlamentskammern dürfen der Rede der Queen live zuhören. (Archivbild)
Nur rund 100 negativ auf Corona getestete Vertreter der Parlamentskammern dürfen der Rede der Queen live zuhören. (Archivbild) - Foto: © APA/afp / AARON CHOWN
Statt einer Kutsche stand diesmal ein Auto bereit, um Königin Elizabeth II. zum Oberhaus im Londoner Regierungsviertel Westminster zu bringen.

Statt voll besetzten Rängen dürfen nur rund 100 negativ auf Corona getestete Vertreter der Parlamentskammern live zuhören, wie die Monarchin die von der konservativen Tory-Regierung geschriebene Rede vorliest. Selbst das Outfit der Queen sollte anders ausfallen als üblich: Statt einer Robe mit Juwelen wollte die 95-Jährige Berichten zufolge in einem „Tageskleid“ erscheinen.

Eine besonders kuriose „Queen's Speech“-Tradition lassen sich die Briten jedoch auch von einer Pandemie nicht nehmen: Während die Queen im Parlament spricht, wird ein Abgeordneter im Buckingham-Palast als Geisel genommen – um die Rückkehr der Monarchin abzusichern.

dpa