Dienstag, 5. April 2022

Raumprogramm für Realgymnasium „Torricelli“ genehmigt

Die Erweiterung und Umgestaltung des Realgymnasiums „Torricelli“ in Bozen nimmt Form an: Die Landesregierung hat dem Bauvorhaben mit Gesamtinvestitionen von knapp 8 Millionen Euro zugestimmt.

„In die Zukunft der Jugend investieren": Landesrat Massimo Bessone (r.) und Ressortdirektor Davide Gemmellaro beim Lokalaugenschein vor dem italienischsprachigen Realgymnasium "E. Torricelli" in Bozen.

Das Realgymnasium mit italienischer Unterrichtssprache „Evangelista Torricelli“ befindet sich in der Rovigostraße 42 in Bozen. Auf Vorschlag von Hochbau- und Vermögenslandesrat Massimo Bessone hat die Landesregierung in ihrer Sitzung am Dienstag das Raumprogramm für die Erweiterung und Umgestaltung des Schulgebäudes genehmigt.

„Investitionen in den Schulbau sind Investitionen in die Zukunft unserer jungen Menschen“, unterstreicht Landesrat Bessone. „Durch die Erweiterung des Torricelli-Gymnasiums wird die Sicherheit erhöht und innovative Lernformen werden im Schulgebäude möglich. Deshalb ist dieses Bauvorhaben so wichtig.“

Die Gesamtinvestitionen für das Vorhaben werden mit rund 8 Millionen Euro beziffert und in das Dreijahresprogramm 2022-2024 für öffentliche Arbeiten eingefügt. Davon entfallen rund 5,5 Millionen Euro auf die Bauarbeiten, etwas über 600.000 Euro sind für die Einrichtung vorgesehen und rund 1,8 Millionen Euro sind Summen zur Verfügung der Verwaltung.

Neue Klassenräume und Spezialräume

Die Grundlage für die Genehmigung des Raumprogramms bildet die von Architekt Dario Cagol ausgearbeitete Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Schulgebäudes. Unter den darin aufgezeigten Varianten fiel die Wahl auf jene Lösung, die bei der Sicherheit und beim Verhältnis Kosten-Realisierungszeit am meisten punkten konnte, wobei die Unterrichtstätigkeit nicht unterbrochen werden darf.

Die von der Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst gutgeheißene Variante sieht eine Erweiterung um fünf bis sechs neue Klassenräume sowie um flächenmäßig großzügigere Spezialräume für den Fachunterricht vor, wie die Verfahrensverantwortliche Elisabeth Ebner berichtet.

Mit der Genehmigung des Raumprogramms hat die Landesregierung heute auch die Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst mit den nächsten Planungs- und Durchführungsschritten beauftragt.

Um den kurzfristigen Raumbedarf der Schule zu decken, führt das Landesamt für Bauerhaltung der Landesabteilung Vermögen am Realgymnasium Torricelli inzwischen Instandhaltungsarbeiten in der Höhe von rund 150.000 Euro durch: Die Wohnung des Schulwartes wird in einen Ausweichraum und ein Computer-Labor umgestaltet. Die Arbeiten sollen bis zum Beginn des neuen Schuljahres im Herbst abgeschlossen sein.

lpa/stol

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