Ihre Attacke wurde allerdings abgewehrt, wie ein örtlicher Rebellenkommandeur sagte. Nachdem auf der Seite der Regierungstruppen Kampfflugzeugen in das Geschehen eingegriffen hatten, hätten die Angreifer den „taktischen Rückzug“ angetreten, fügte er hinzu.In Damaskus stellten die Regimetruppen die weitgehende Kontrolle über das Stadtviertel Al-Tadamun wieder her. Dieses war die letzte Hochburg der Rebellen in der syrischen Hauptstadt. In den vergangenen Tagen war es heftig umkämpft. Nach Angaben eines lokalen Aktivisten wurden bei den Kämpfen mindestens zwölf Menschen getötet. Mehrere weitere Personen sollen bei Hausdurchsuchungen der Sicherheitskräfte an Ort und Stelle erschossen worden sein.Dschihadisten ermorden regimetreuen FernsehmoderatorEin prominenter Moderator des staatlichen Fernsehens wurde von islamistischen Extremisten entführt und ermordet. Zu der Tat bekannte sich die Dschihadisten-Organisation Al-Nusra-Front, wie ein Sprecher der Syrischen Menschenrechtsbeobachtungsstelle in London sagte. Mohammed al-Said war am 19. Juli in seinem Haus in Artus bei Damaskus von Unbekannten entführt worden. Die Al-Nusra-Front hatte sich in der Vergangenheit zu mehreren Bombenanschlägen in Syrien bekannt. Sie gilt als Ableger des Terrornetzes Al-Kaida.dpa