Sonntag, 18. Oktober 2020

Regierung diskutiert über schärfere Corona-Maßnahmen

Aufgrund der steigenden Corona-Neuinfektionen - am Samstag wurden rund 11.000 davon auf dem italienischen Staatsgebiet gemeldet - diskutiert die Regierung um Ministerpräsident Giuseppe Conte über striktere Maßnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus eindämmen zu können.

Giuseppe Conte wird in Bälde die neuen Corona-Maßnahmen vorstellen.
Giuseppe Conte wird in Bälde die neuen Corona-Maßnahmen vorstellen. - Foto: © ANSA / US PALAZZO CHIGI Filippo Attili
Medienberichten zufolge diskutiert die Regierung in diesen Stunden über schärfere Maßnahmen, um dem Coronavirus und einem Lockdown entgegenwirken zu können. Ziel ist es, auf dem italienischen Staatsgebiet eine klare sowie eindeutige Linie zu finden, wobei jede Region aber noch striktere Maßnahmen bestimmen kann, falls die Zahl an Neuinfektionen dies verlange. Eines scheint der Regierung aber besonders wichtig zu sein: Die Schulen sollen geöffnet bleiben.

Medien berichten, dass über folgende Vorkehrungen beziehungsweise mögliche Regelungen diskutiert wird: eine Sperrstunde der Bars und Restaurants gegen 23 oder 22 Uhr, ein Maximum von 6 Personen an einem Tisch, Verbot von Kontaktsportarten, Einschränkungen für Fitnessstudios und Schwimmbäder, ein späterer Unterrichtsbeginn an Oberschulen und Universitäten, Beibehaltung/Ausdehnung von Smart Working sowie ein Überdenken der erlaubten Kapazitäten für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Wie die Maßnahmen definitiv aussehen werden, soll Premier Giuseppe Conte noch am heutigen Sonntag verkünden.

stol

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