In seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Berater vor seiner Ernennung zum Staatssekretär soll Zoppini eine Firma dabei unterstützt haben, Schwarzgelder auf ausländische Bankkonten zu transferieren. In diesem Zusammenhang soll er von der Firma erhebliche Geldsummen erhalten haben.Im Rahmen der Ermittlungen wurden Hausdurchsuchungen in Marokko und Luxemburg durchgeführt. „Ich vertraue der Justiz und ich werde bald alles klären können“, versicherte der Staatssekretär.Zoppini ist der zweite Staatssekretär des Kabinetts Monti, der infolge eines Skandals das Handtuch werfen muss. Im Jänner war der Staatssekretär Carlo Malinconico wegen des Vorwurfs undurchsichtiger Beziehungen zu einem umstrittenen Bauunternehmer zurückgetreten.