Das Kabinett plant unter anderem, Softdrinks und gezuckerte Fruchtsäfte stärker zu besteuern. Damit erhofft sich der Staat zusätzliche Einnahmen im Wert von 270 Millionen Euro pro Jahr. Das Geld soll in die technologische Erneuerung von Krankenhäusern und der Forschung dienen. Zugleich will die Regierung mit dem eingetrieben Geld Kampagnen für eine gesündere Ernährung finanzieren. Pro Liter Spirituosen will Gesundheitsminister Renato Balduzzi eine Steuer von 50 Cents einheben. Bei Softdrinks sollen es 2,5 Cent pro Dose sein. Balduzzi hat die Lebensmittelproduzenten bereits aufgefordert, bis 2014 den Anteil an Fetten, Zucker und Natrium in den Nahrungsmitteln zu reduzieren. Noch unklar ist jedoch, welche Produkte genau als „Junk Food“ eingestuft werden. Ein Komitee ist am Werk, eine „Schwarze Liste“ der Dickmacher zu verfassen.mit