Donnerstag, 22. August 2019

Regierungskrise: Beratungen gehen weiter

Der italienische Präsident Sergio Mattarella setzt am Donnerstag seine politischen Konsultationen fort, um einen Ausweg aus der Regierungskrise in Rom zu finden. Der 78-jährige Matterella plant Gespräche mit den stärksten im Parlament vertretenen Parteien, darunter Lega, Demokratische Partei (PD) und Fünf Sterne-Bewegung.

Italiens Staatschef will den Parteien mehr Zeit geben Foto: APA (AFP)
Italiens Staatschef will den Parteien mehr Zeit geben Foto: APA (AFP)

In der Regierungskrise in Italien gehen die Beratungen bei Staatspräsident Sergio Mattarella am Donnerstag weiter. Von 10.00 Uhr an trifft das Staatsoberhaupt die Vertreter der größeren Parteien im Parlament, darunter der Sozialdemokraten, der rechten Lega und zuletzt (ab 17 Uhr) der Fünf-Sterne-Bewegung. Danach beendet Mattarella die Konsultationen und muss über das weitere Vorgehen entscheiden.

Politische Beobachter schließen nicht aus, dass es zu einer Regierung aus der Fünf Sterne-Bewegung, Italiens stärkste Einzelpartei, und der PD kommt.

Die Lega, die mit den Fünf Sternen in den letzten 14 Monaten regiert hatte, drängt weiterhin auf Neuwahlen im Oktober. Am Dienstag hatte der parteilose Premier Giuseppe Conte seinen Rücktritt eingereicht (STOL hat berichtet)

apa/dpa/stol

stol