Dienstag, 30. Juni 2020

Region: 295-Millionen-Entwurf für Nachtragshaushalt vorgelegt

Die Regionalregierung hat den Entwurf des Nachtragshaushalts 2020-22 und das Wirtschafts- und Finanzdokument (WFDR) 2020 genehmigt. Rund 295 Millionen Euro stehen zur Verfügung.

Der Entwurf für den Nachtragshaushalt wurde vorgelegt.
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Der Entwurf für den Nachtragshaushalt wurde vorgelegt. - Foto: © shutterstock
Im Rahmen ihrer Sitzung am Dienstag hat die Regionalregierung dem Gesetzentwurf zum Nachtragshaushalt der Region 2020-22 und dem Wirtschafts- und Finanzdokument (WFDR) zugestimmt. Dieses bezieht sich auf den Zeitraum 2021-23 und beinhaltet die strategischen Ziele im Zusammenhang mit den einzelnen Aufgabenbereichen der Region Trentino Südtirol.

Dazu zählen das Gerichtswesen, die Friedensrichter, die Förderung und der Schutz der regionalen Sprachminderheiten sowie kultureller Güter und Tätigkeiten, Aspekte der Sozial- und Familienpolitik wie die Vorsorge sowie humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit.

Im Nachtragshaushalt 2020-22 sind unter anderem Geldmittel für den Fonds zur Unterstützung der Familien und der Beschäftigung vorgesehen. Diese werden von der Region den beiden autonomen Provinzen zugewiesen und sollen für Investitionen in den beiden genannten Bereichen herangezogen werden.

Ausgabe- und Einnahmeposten überprüft

Im Rahmen der Erstellung des Nachtragshaushaltes wurden alle Ausgabe- und Einnahmeposten überprüft und auch im Hinblick auf die Coronakrise und ihre Folgen angepasst. Die Region unterstützt dabei Südtirol und das Trentino mit Geldmitteln bei der Bewältigung dieser Krise. Insgesamt umfasst der Nachtragshaushalt der Region Trentino Südtirol 2020 rund 295 Millionen Euro. Die Region unterstützt damit zu Teilen auch die beiden Länder Südtirol und Trentino, deren Finanzmittel damit für andere Zwecke eingesetzt werden können.

stol