Dem Leiter der Unabhängigen Wahlkommission (IEC) in der ostafghanischen Provinz Khost, Shahsada Hassan, werde vorgeworfen, in „Unregelmäßigkeiten und Betrug“ bei dem Urnengang am 18. September verwickelt zu sein, sagte IEC-Sprecher Noor Mohammed Noor am Dienstag. Hassan sei deshalb am Montag in Gewahrsam genommen worden. Die Vorwürfe habe die Zentrale der Wahlkommission gegen ihn vorgebracht.Wegen des Verdachts auf Wahlbetrug hatte die IEC vor gut einer Woche in zwei Wahllokalen in Khost alle abgegebenen Stimmen für ungültig erklärt. Dort hatte es den Angaben zufolge „eindeutige Beweise“ für Betrug gegeben. Der Urnengang war von schweren Betrugsvorwürfen und von Gewalt der radikal-islamischen Taliban begleitet. Das Endergebnis wird für Ende Oktober erwartet. apa/afp