Montag, 17. Januar 2022

Regionalrat entsendet Fugatti, Noggler und Ferrari zur Wahl nach Rom

Der Regionalrat ist am Montag zusammengetreten, um die Delegierten der Region für die Wahl des Staatspräsidenten bzw. der Staatspräsidentin zu wählen.

In Rom wird der Staatspräsident gewählt. - Foto: © ANSA / Camera dei deputati Montecitorio

Vorgeschlagen worden waren der Trentinter Landeshatupmann Maurizio Fugatti, Regionalratspräsident Josef Noggler, Sara Ferrari vom PD, Lucia Coppola von den Grünen und Alessia Ambrosi (FdI).

33 Stimmen gab es schließlich für Fugatti, 29 für Josef Noggler, 22 für Ferrari, 15 für Coppola und 4 für Ambrosi. Die 3 Delegierten werden ab kommendem Montag in Rom an der Wahl für das neue Staatsoberhaupt teilnehmen.

An der Wahl beteiligen sich 1009 Wahlleute beteiligen. Es sind dies die 630 Abgeordneten, die 315 gewählten Senatoren, sechs Senatoren auf Lebenszeit sowie 58 Vertreter der 20 italienischen Regionen.

Die Wahl in geheimer Abstimmung könnte sich über mehrere Tage hinziehen. Für die ersten zwei Wahlgänge ist eine 2-Drittel-Mehrheit erforderlich. Danach genügt eine einfache Mehrheit. Die langwierigste Wahl war jene von Giovanni Leone im Jahr 1971, bei der es 23 Wahlgänge gab.

Mehr Hintergründe zur Wahl des Staatsoberhaupts gibt es hier.

lpa/stol

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