Thomas Widmann bezeichnet den Regionalrat gar als eine „kollektive Geldverbrennung“.<BR /><BR />Der Regionalrat hat seit Beginn der Legislaturperiode im Herbst 2023 bisher erst 19 Sitzungen abgehalten – pro Monat etwa eine – außer im August. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1218471_image" /></div> <BR /><BR /><b>Renate Holzeisen</b> war bei mehr als der Hälfte der Sitzungen nicht dabei. Für jede Abwesenheit im Regionalrat wird ein Abzug von der Abgeordnetenvergütung vorgenommen. Sie erspare mit ihrem Fernbleiben bei diesen Sitzungen dem Steuerzahler Geld. Diese Sitzungen würden sich „meist durch längere Unterbrechungszeiten als ernsthafte Debatten und Beschlüsse kennzeichnen“, so Holzeisen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1218474_image" /></div> <BR /><BR /><b>Thomas Widmann</b> sagt es klipp und klar: „Die Region gehört abgeschafft.“ Auch er sei dafür, die Kompetenzen an die Länder zu delegieren. Politische Arbeit bestehe für ihn nicht darin, „sinnlos zu sitzen, wenn nichts weitergeht“ . Politische Arbeit bestehe in Anfragen, Beschlussanträgen und der Einbringung von Gesetzesanträgen. So habe er Anträge eingebracht, um die Hundekot-Gendatenbank abzuschaffen, welche Millionen Euro koste, und ebenso für eine Vorzugsspur für Einheimische bei der Rittner Seilbahn. „Gemessen werden soll man an dem, was weitergeht“, so Widmann. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1218477_image" /></div> <BR /><BR />SVP-Fraktionschef <b>Harald Stauder</b> meint: „Holzeisen sollte als Juristin wissen, dass die Region eine institutionelle Notwendigkeit für das gesamte Autonomiekonstrukt ist.“ Bei der Region seien nur mehr sehr wenige Kompetenzen verblieben. „Dies erklärt, warum wir mit einem Sitzungstag pro Monat auskommen. Einen Tag pro Monat für die Region aufzuwenden, erscheint mir nicht zu viel. Wir sind auch Regionalratsabgeordnete, nicht nur Landtagsabgeordnete, und werden auch dafür bezahlt. Wenn es Möglichkeiten gibt, weitere Kompetenzen nach Südtirol zu bringen, dann wird die SVP die Möglichkeit nutzen“, so Stauder. <BR />Unter den SVPlern weist Bildungslandesrat <b>Philipp Achammer</b> die meisten Absenzen auf. Er habe zwei Mal nachweislich aus gesundheitlichen Gründen gefehlt, weitere zwei Mal aus institutionellen Gründen (Rom-Termine) und weitere Male wegen der Adoption seiner Tochter, teilt Achammer auf Anfrage mit.