Mittwoch, 15. November 2017

Renzi in Bozen: Optimistischer Blick in die Zukunft

Optimistisch trotz der Wahlschlappe auf Sizilien: So präsentierte sich PD-Chef Matteo Renzi am Dienstagabend im Technologie-Park NOI in Bozen.

Matteo Renzi schaut optimistisch in Zukunft (im Bild Renzi im NOI-Tech Park in Bozen am Dienstag) - Foto: DLife
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Matteo Renzi schaut optimistisch in Zukunft (im Bild Renzi im NOI-Tech Park in Bozen am Dienstag) - Foto: DLife

Der PD liege laut Umfragen derzeit bei 26 Prozent, Berlusconis Forza Italia nur bei 13 Prozent. „Auch bei einem Alleingang  würden wir vielerorts vorne liegen“, gab sich Renzi überzeugt. Anerkennend zeigte sich der 42-Jährige gegenüber den Leistungen der Südtiroler Wirtschaft.

„Wenn das Bruttoinlandsprodukt in Italien bei 1,8 Prozent liegt, dann müsstet ihr in Südtirol doch 8,1 Prozent schaffen“, scherzte der frühere Premier. Er glaube, dass Italien 2018 beim Bruttoinlandsprodukt Deutschland einholen werde. Die jüngsten Zahlen über die Industrieproduktion zeigten in diese Richtung.

Tourismus in Südtirol funktioniert sehr gut

Renzi zeigte sich optimistisch, dass Italien bei der Industrieproduktion zulegen und sogar Deutschland überholen werde. Mehrmals hob der PD-Vorsitzende hervor, wie gut der Tourismus in Südtirol funktioniere: „11 Prozent der ausländischen Touristen, welche nach Italien kommen, machen Urlaub in Südtirol.“

Nach Südtirol kämen gleich viele ausländische Touristen wie nach Süditalien. „Der Ansatz im Süden funktioniert nicht“, so Renzi.

Besorgt über Arbeitslosigkeit in Italien

Besorgt zeigte er sich über die Arbeitslosigkeit, wenn sie Bürger über 50 Jahre betreffe.

Renzi fuhr nach seinem Besuch in Bozen weiter nach Brescia.

D/stol/hof

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol