Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“ von einem „Denkfehler“.Der Staat habe nicht überrissen, dass durch das monatliche 80-Euro-IRPEF-Geschenk das Geld nicht dem Staat, sondern dem Land Südtirol fehle. „Und weil der Staat glaubt, dass ihm die 45 Mio. Euro fehlen, will er sich mit den 45 Millionen Euro aus der Spending Review schadlos halten. Erstere Mindereinnahmen gehen mir schon gut, denn damit bleibt dem Bürger monatlich mehr in der Tasche. Aber die zweiten 45 Millionen Euro gehen mir gar nicht gut, denn fehlt diese Summe im Landeshaushalt, fehlt dieses Geld letztlich dem Bürger“, so Kompatscher. Das Land will jetzt in Rom vorstellig werden, um das Loch wieder zu stopfen. Sollte das nicht gelingen, würde man diese Maßnahme anfechten, betont der Landeshauptmann. ______________________________________________________________________________Mehr zum Thema gibt es in der Samstag-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".