„Für die jetzt so ruhig gewordene Oppositionsgranden kommt jetzt die Stunde der Wahrheit“, so Renzler in einer Aussendung am Dienstag. „Auch für die SVP-Mandatare gilt es jetzt, den treuen SVP-Wählern Dank zu zollen und der Partei aus den Schulden zu helfen."„Besonders in Zeiten der Krise, in denen der normale Bürger jeden Cent mehrmals umdrehen muss, zwingt alle die redlich sind, transparent und offen mit ihren Bezügen umzugehen“, so Renzler. Er geht in seiner Forderung aber noch weiter: Jene Mandatare, die durch den Einsatz tausender ehrenamtlicher Funktionäre überhaupt erst gewählt wurden, seien es diesen schuldig, ihre Partei aus den Schulden in eine stabile ökonomische Situation zurückzuführen. „Wer dank der über Jahrzehnte treuen SVP-Wähler nun gering besteuerte Beträge über mehrere hunderttausend Euro bekommt, der solle den Anstand haben, 10 Prozent als Zeichen der Dankbarkeit an die Partei abzugeben."Abschließend fordert Helmuth Renzler alle Betroffenen auf, Mut zu zeigen und den ersten Schritt zu tun. Er zeigt sich sicher, dass sehr sehr viele Persönlichkeiten, die lange Jahre zum Wohle dieses Landes gearbeitet haben, auch bereit sind, der Südtiroler Volkspartei diese Verbundenheit zu bekunden und ihren Wählern, Funktionären und Mitgliedern gegenüber auch die moralische Verpflichtung fühlen.