Wie der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, unterstreicht, sei der Flugplatzausbau im Gegensatz zur Förderung der finanziell stark unter Druck stehenden Familien keine Priorität.„Die Familien bräuchten jetzt einen Rettungsschirm zur Stärkung der Kaufkraft und zur Abwendung der schwierigen finanziellen Situation. Besser wäre es jetzt einen Rettungsschirm für die Familien aufzuspannen anstatt einen 21-Millionen-Euro-schweren Fallschirm für den Flugplatz zu öffnen“, so Pöder. Aus einer kürzlich veröffentlichten Antwort von Landesrat Thomas Widmann auf eine Anfrage von ihm gehe hervor, dass die monatlichen Betriebskosten des Flugplatzes unabhängig vom fehlenden Linienbetrieb 400.000 Euro betragen. "Sie sind somit in etwa gleich hoch wie die von den Südtirolern Eltern zu bezahlenden Kindergartengebühren", unterstreicht der Landtagsabgeordnete, „würde man sich diese monatlichen Kosten durch den Rückzug des Landes aus dem Flughafen sparen, könnte man damit beispielsweise den Südtiroler Familien den Gratiskindergarten finanzieren.“Pöder hält es für "absolut inakzeptabel", dass für einen brachliegenden Flughafenbetrieb im Jahr fast fünf Millionen Euro Betriebskosten zu bezahlen sind und die Landesregierung jetzt noch zusätzlich 21 Millionen Euro für den Ausbau des Flugplatzes bereitstellen will. „Das ist viel Geld für nichts!“, kritisiert der Abgeordnete der BürgerUnion.