Mittwoch, 21. November 2018

Roberto Paccher ist der neue Präsident des Regionalrats

Der Regionalrat ist am Mittwoch zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Dabei wurde Roberto Paccher zum neuen Präsidenten gewählt.

Roberto Paccher von der Lega wurde zum Regionalratspräsidenten gewählt.
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Roberto Paccher von der Lega wurde zum Regionalratspräsidenten gewählt. - Foto: © D

Den Vorsitz führte zunächst, als älteste Abgeordnete, Lucia Coppola (PD).

Nach dem Namensaufruf und der Bekanntgabe der Sprachgruppenzugehörigkeit der Abgeordneten wurde die Sitzung auf Antrag mehrerer Abgeordneten unterbrochen, damit sich die Fraktionsvertreter zur Wahl des Regionalratspräsidenten beraten konnten.

Bei einer geheimen Abstimmung stimmten 42 Abgeordnete für Roberto Paccher, 1 für Ugo Rossi. 24 Stimmzettel blieben weiß, 2 waren ungültig. Die Vorsitzende Coppola erklärte Paccher zum Präsidenten und bat ihn an seinen Platz.

Präsident Roberto Paccher (Lega Salvini) bedankte sich für das Vertrauen. Dieser Saal verkörpere die Autonomie, es sei der Ort, an dem sich die beiden Provinzen begegneten und wo die verschiedenen Sprachgruppen Antworten auf ihre Anliegen bekämen. Gemeinsam vertrete man eine Million Bürger, und das mache die Stärke der Region aus, die zusammen mit den beiden Provinzen eine Hauptrolle im Dialog mit Rom und Brüssel spielen müsse. Daher sei auch der Region und mit ihr dem Regionalrat eine neue Rolle zu geben. Südtirol und das Trentino seien zwei unterschiedliche Realitäten, aber seien durch gemeinsame Interessen verbunden. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Provinzen müsse immer mehr verstärkt werden.

Anschließend schritt man zur Wahl der beiden Vizepräsidenten. Bei der geheimen Abstimmung entfielen 46 Stimmen auf Thomas Widmann. 22 Stimmzettel blieben weiß, 1 war ungültig.

Für das Amt des ladinischen Vizepräsidenten entfielen bei der geheimen Abstimmung 39 Stimmen auf Luca Guglielmi, 2 auf Manfred Vallazza. 24 Stimmzettel blieben weiß, 3 waren ungültig.

Carlo Vettori (Lega) schlug mit Verweis auf die noch ausstehende Mehrheitsbildung in Südtirol vor, die Wahl der Präsidialsekretäre zu vertagen. Der Regionalrat stimmte dem Vorschlag mit breiter Mehrheit zu.

Damit wurde die erste Sitzung des neuen Regionalrats beendet.

stol

stol