Musikkapelle, Schützen und Feuerwehr, Vertreter beider Gemeinden: Festlich und farbenfroh präsentierte sich die Festgemeinschaft in Rodeneck, um den Erntedankgottesdienst samt Prozession mit Zelebrant Pfarrer Peter Irsara zu feiern und anschließend vor dem Vereinshaus auf das 40-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit Gnadenwald in Tirol anzustoßen. <BR /><BR />Bürgermeister Helmut Achmüller betonte in seinen Grußworten: „Das gesellige Miteinander ist das Herzstück unserer Partnerschaft. Lasst uns weiterhin Brücken bauen zwischen unseren Menschen, Kulturen und Traditionen“.<BR /><BR />Dass die Partnerschaft Rodeneck-Gnadenwald nicht nur eine formelle Verbindung ist, die sich bei offiziellen Anlässen zeigt, sondern auch durch Freundschaften lebt, zeigte Werner Silgoner anhand eines von Alois Faistnauer verfassten chronologischen Rückblicks auf. Faistnauer und Gnadenwalds ehemaliger Gemeinderat Alois Kaltenböck hatten immer ein besonderes Auge auf die Partnerschaft. „Sie haben unsere Freundschaft am Laufen gehalten, wenn andere eine Pause eingelegt haben“, betonte Gnadenwalds Bürgermeisterin Heidi Profeta.<BR /><BR />Entstanden ist die Partnerschaft 1984 anlässlich des Gesamttiroler Gedenkjahres zur Erinnerung an das Jahr 1809, im Zuge dessen – in Form von Gemeindepartnerschaften – auch Zukunft gestaltet werden sollte. Erste Gespräche und ein Treffen zwischen Gemeindevertretern des Bezirks Brixen und jenen des Gerichtsbezirks Hall in Tirol dazu gab es bereits 1983. Nach ersten Kontakten mit Gnadenwald und dessen Bürgermeister Adolf Wildauer – in Rodeneck war Anton Josef Faller Bürgermeister – war der Grundstein für die Partnerschaft gelegt. Durch gegenseitige Besuche zu Vereinsveranstaltungen (Theaterabenden, Austauschkonzerten, zu Schützen- und Feuerwehrfesten), offiziellen Besuchen zu Jubiläumsfeiern oder auch zu Ausflügen (Almabtrieb, Jungbürgerfeiern) entwickelte sich eine blühende Verbindung. Am 19. Oktober 2003 wurde die Partnerschaft mit Austausch der Urkunden auch offiziell besiegelt. <BR /><BR />Mit Worten des früheren Bürgermeisters von Gnadenwald Günther Strasser „Es ist im Sinne einer Gemeindepartnerschaft, dass man sich öfters trifft“ wünschte Silgoner, dass die Partnerschaft weiterhin Bestand habe. Dazu gab es symbolische Geschenke: Profeta überreichte eine Bergkiefer als Zeichen der Beständigkeit, Verbundenheit und Widerstandsfähigkeit, Achmüller eine Sommerlinde.<BR /><BR />Die Musikkapelle und der Pfarrchor Rodeneck spielten dazu das von Hans Rieder (Geiger Hons) komponierte Stück „Auf die Partnerschaft“.