Dienstag, 19. Mai 2015

Rösch: Ende der Absprachen im stillen Kämmerlein

Als Quereinsteiger in die Politik will Paul Rösch als Bürgermeister nichts von der alten Politik wissen. „Bei uns wird es kein Gemauschel und keine Absprachen im stillen Kämmerlein geben, sondern Transparenz bei den Regierungsverhandlungen, bei den Absprachen, die dabei getroffen werden, und bei der Vergabe aller anstehenden Posten“, so Rösch.

Paul Rösch will mit der alten Politik aufräumen.
Paul Rösch will mit der alten Politik aufräumen.

„Bis dato sind Regierungsbildungen immer als Geheimsache der beteiligten Parteien gehandhabt worden“, so Rösch, „weil es aber um die Regierung der Meranerinnen und Meraner geht, sollen sie bei den Verhandlungen nicht außen vor bleiben müssen.“

Rösch nimmt deshalb vorweg, dass er transparente Verhandlungen mit den potentiellen Koalitionspartnern führen werde. „Den Verlauf der Gespräche wird man über ein Verhandlungs-Tagebuch im Web und auf Facebook mitverfolgen können“, so der Bürgermeister-Kandidat.

So soll klar gemacht werden, welche Positionen vertreten und welche Forderungen gestellt werden. „Und selbstverständlich wird so auch klar, worauf wir uns am Ende einigen“, so Rösch.

Ende des Gemauschels bei der Vergabe von Posten
Der zweite Schritt in der Transparenzoffensive Röschs ist ein Ende des Gemauschels bei der Vergabe von Posten. An der Stelle von Seilschaften und der Vergabe von öffentlichen Posten und Aufgaben an Anhänger und Freunde der Regierungsparteien, soll ein für alle zugänglicher Pool an Namen angelegt werden, aus dem immer dann gefischt werden soll, wenn es darum geht, eine Aufgabe bzw. einen Posten der Gemeinde zu vergeben.

„Aus diesem Pool werden je nach Aufgabe jene Personen ernannt, die über die besten Voraussetzungen verfügen, und zwar unabhängig von Stadtviertel- oder Parteizugehörigkeit“, so Rösch.

Schließlich sollten die Ressourcen und Gelder der Gemeinde von den fähigsten Köpfen verwaltet werden.

stol

stol