Lang, der bei der 318. Bundesausschusssitzung einstimmig gewählt wurde, löst damit Sepp Mitterhofer ab, gab der Heimatbund am Montag in einer Aussendung bekannt. Mitterhofer hatte die Vereinigung 21 Jahre lang geleitet.Lang ist Landwirt und seit 1981 im Heimatbund aktiv. Der Vater von vier Kindern betonte, dass der Heimatbund auch weiterhin Argumente liefern werde, „warum Südtirol weg von Italien“ müsse. Die Vereinigung werde auch künftig „keine Massenorganisation“ sein.Die „erste Herausforderung“ werde für den neuen Obmann die Organisation des Gedenkens an die „Feuernacht“ sein, die sich in der Nacht auf den 12. Juni zum 50. Mal jährt. Damals sprengten Aktivisten 37 Strommasten, um die Weltöffentlichkeit auf die Unterdrückung der deutschsprachigen Minderheit in Südtirol aufmerksam zu machen. Zusammen mit dem Südtiroler Schützenbund werde der Heimatbund in Frangart bei Bozen der „größten Aktion des Südtiroler Widerstandes gegen die italienische Zuwanderungspolitik“ gedenken, hieß es.