Schlangen bildeten sich am frühen Samstag vor der Polizeizentrale am italienisch-französischen Grenzübergang von Ventimiglia, wo seit Tagen Hunderte Migranten auf das Visum warten, um nach Frankreich weiterreisen zu können.Mit der provisorischen Aufenthaltsgenehmigung können die Migranten im Schengen-Raum frei reisen. Sie können damit Verwandte in anderen europäischen Ländern erreichen. Diese Maßnahme Italiens hatte für heftige Proteste vieler anderer EU-Länder gesorgt.Die Regierung Berlusconi hält die akuteste Phase der Flüchtlingswelle aus Tunesien für beendet. „Das Abkommen mit Tunesien funktioniert. Alle Migranten, die nach dem 5. April eingetroffen sind, werden abgeschoben. Jetzt müssen wir das Kontrollsystem und die Patrouillen an den Küsten stärken“, berichtete Innenminister Roberto Maroni. apa