Freitag, 07. September 2018

Rom sagt Nein zum Abschuss von Wolf und Bär

Die italienische Regierung hat am Donnerstagabend die Anfechtung des Südtiroler Landesgesetzes zur Entnahme von Großraubwild beschlossen. Der zuständige Landesrat Arnold Schuler lässt sich laut einem Bericht der Donnerstag-Ausgabe der „Dolomiten“ davon aber nicht beirren.

Rom will Südtirols Landesgesetz zur Entnahme von Wolf und Bär anfechten.
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Rom will Südtirols Landesgesetz zur Entnahme von Wolf und Bär anfechten. - Foto: © shutterstock

Der Ministerrat in Rom hat am Donnerstag dem Wolfsgesetz vom Juni eine Absage erteilt und will es vor dem Verfassungsgerichtshof anfechten. Die Ankündigung kam am Donnerstagabend von Umweltminister Sergio Costa mit der Begründung, dass dies notwendig sei, weil es sich beim Schutz der Wildtiere sowie bei einer Außerkraftsetzung desselben um die Kompetenz des Staates handle, die nicht an lokale Körperschaften delegiert werden könne.

Landesrat Arnold Schuler bewertet diesen Rückschlag zwar laut „Dolomiten“-Interview als enttäuschend, versichert aber, den eingeschlagenen Weg beharrlich weiter zu verfolgen. 

D/az

Den vollständigen Artikel zur Entscheidung aus Rom lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol