Das Maß sei voll, die Eingriffe der Monti-Regierung in die autonomen Kompetenzen seien nicht mehr länger hinnehmbar.Man habe lange genug zugewartet, nun „reicht es“, so Siegfried Brugger. „Wir haben der Regierung Monti das Vertrauen ausgesprochen, weil wir uns der schweren Last bewusst sind, die sie zu schultern hat und dabei auch mithelfen wollen“.Doch: Es gebe kein Vertrauen mehr. Die Regierung in Rom bitte Südtirol überproportional zur Kasse. Mittlerweile sei die Liste der beschnittenen Kompetenzen sehr lang.„Fühlen uns dem Staat finanziell nicht mehr verpflichtet“ „Jetzt fühlen wir uns den Abkommen mit dem Staat finanzieller Natur nicht mehr verpflichtet. Zudem werden wir im Parlament nicht mehr von Fall zu Fall entscheiden, ob wir für etwas stimmen. Vielmehr sagen wir zu allem generell Nein, bis der Staat Verhandlungen aufnimmt“.Auch in Wien wolle man intervenieren – und zwar bald, damit Österreich darauf aufmerksam mache, dass Italien die autonome Provinz Bozen mit Füßen trete.stol________________________________________________________________________________________________________Das vollständige Interview lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten"