Sonntag, 24. September 2017

Rom will mit Merkel an EU-Neubeginn mitwirken

Nach der Bundestagswahl in Deutschland ist Italien mehr denn je entschlossen, mit Berlin und Paris an einem Projekt zum Neubeginn der EU zu arbeiten. Dies verlautete aus Regierungskreisen in Rom am Sonntag.

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Vize-Außenminister Benedetto Della Vedova warnte vor der „nationalistischen Gefahr“ in Europa. „Noch nie wie heute ist es eine politische Pflicht, Europa vor dem Nationalismus zu verteidigen“, kommentierte Della Vedova.

Debora Serracchiani, Nummer zwei der Demokratischen Partei (PD, stärkste Einzelpartei im italienischen Parlament) um Ex-Premier Matteo Renzi, zeigte sich über das Wahlergebnis in Deutschland besorgt.

„In Deutschland bestätigt sich der europäische Trend zur Rückkehr zur extremen Rechten. Sie ist der wahre Feind, den die Linke stoppen muss“, twitterte Serracchiani, Präsident von Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien.

apa/dpa

stol