Rubio traf Dienstagabend in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein und wird in den kommenden Tagen nach Kuwait und Bahrain reisen. Die arabischen Golfstaaten fürchten, dass die Vereinbarung dem Iran zu große Zugeständnisse macht und das Sicherheitsgefüge in der Region gefährdet<BR /><BR />„Das wird in diesen Diskussionen ganz sicher zur Sprache kommen“, sagte Rubio vor Journalisten auf die Frage zur Besorgnis der Partner. Das am 17. Juni von US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian unterzeichnete vorläufige Abkommen sieht unter anderem einen 300 Milliarden Dollar schweren Wiederaufbaufonds für die Regierung in Teheran vor und klammert Irans Raketenprogramm aus. Rubio betonte jedoch, er werde die Partner vorerst nicht um finanzielle Beiträge bitten. „Das liegt noch in weiter Ferne“, erklärte er.<BR /><BR />Für die US-Regierung ist die Haltung der Golfstaaten von großer Bedeutung, da diese wichtige US-Militärstützpunkte beherbergen. Die dortigen Regierungen sorgen sich aber, dass der geplante Wiederaufbaufonds es dem Iran ermöglichen könnte, sein Militär und verbündete Milizen zu stärken.