Confcooperative Consumo ed Utenza vertritt in Italien 512 Genossenschaften und 13 Prozent dieser Mitgliedsbetriebe sind im Strombereich tätig. Ein wichtiger Schwerpunkt der Verbandsarbeit im Energiesektor ist daher der Kampf gegen die rückwirkende Besteuerung von „grünen“ Energiegenossenschaften.<BR /><BR />Das Ende März in ein Gesetz umgewandelte „Decreto Sostegni Ter“ schreibt die Zwangsabgabe „zusätzlicher Gewinne“ („Extra Profitti“) zu Lasten der Erzeuger von erneuerbarer Energie verbindlich vor.<BR /><BR />„Hier werden die Falschen bestraft: Energiegenossenschaften und Energiegemeinschaften sind sicher nicht für die starke Erhöhung der Strompreise auf den europäischen Märkten verantwortlich. Viele dieser Betriebe erzeugen auch in Südtirol erneuerbare und daher „grüne“ Energie, ersetzen teure Gasimporte aus dem Ausland und tragen mit ihrem großen Engagement aktiv dazu bei, die Energiekosten für ihre Mitglieder so niedrig wie nur möglich zu halten. Mit anderen Worten: Unsere Energiegenossenschaften üben bei starken Preisschwankungen eine Schutzfunktion aus“, sagt dazu SEV-Generaldirektor Rudi Rienzner.