<h3> Ein häufiger Fehler mit schweren Folgen</h3>Wer kennt die Situation nicht: An der Autobahnmaut versehentlich die falsche Spur gewählt, der Telepass funktioniert nicht oder die Schranke bleibt geschlossen. Für viele Autofahrer scheint der Rückwärtsgang die schnellste Lösung zu sein. Doch genau dieses Manöver kann drastische Konsequenzen haben, heißt es von der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“.<BR /><BR />Der italienische Straßenverkehrskodex stuft das Rückwärtsfahren an Mautstellen als schwerwiegenden Verstoß ein – mit empfindlichen Geldstrafen und verwaltungsrechtlichen Folgen für den Führerschein.<h3> Warum Rückwärtsfahren streng verboten ist</h3>Der Grund für das strikte Verbot liegt vor allem in der Sicherheit. Laut „Corriere della Sera“ gilt das Rückwärtsfahren an Autobahnen und deren unmittelbaren Bereichen – einschließlich der Mautstellen – als besonders gefährlich. Es bringt nicht nur die Insassen des betroffenen Fahrzeugs in Gefahr, sondern auch herannahende Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit.<BR /><BR />Rechtsgrundlage ist Artikel 176 der italienischen Straßenverkehrsordnung, der das Rückwärtsfahren auf Autobahnen und Schnellstraßen grundsätzlich untersagt. Das Verbot gilt auch auf Pannenstreifen und im Bereich der Mautschranken. Ausnahmen bestehen ausschließlich für Einsatzfahrzeuge wie Polizei, Rettung oder Feuerwehr im aktiven Einsatz.<BR /><BR /><embed id="dtext86-74570600_listbox" /><h3> Was Autofahrer stattdessen tun sollten</h3>Die wichtigste Regel lautet: Nicht zurücksetzen, nicht die Spur wechseln. Wer an der Mautstelle blockiert ist, sollte ruhig bleiben und Hilfe anfordern. Jede Mautspur ist mit einer Notrufsäule samt rotem Knopf ausgestattet, über die direkt Kontakt mit einem Mitarbeiter aufgenommen werden kann.