Zuvor hatten die russischen Behörden ukrainische Angriffe auf einen Hafen im Nordwesten Russlands sowie eine Energieanlage in der südwestrussischen Grenzregion Belgorod gemeldet. An dem Hafen in Ust-Luga werde ein Brand unter Kontrolle gebracht, erklärte der Gouverneur der westrussischen Region Leningrad, Alexander Drosdenko. Verletzt wurde ihm zufolge niemand. Die Anlage ist ein Umschlagplatz für russische Exporte, darunter Düngemittel, Öl und Kohle.<BR /><BR />Der Regionalgouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, meldete zudem Unterbrechungen bei der Strom- und Wasserversorgung in der russischen Grenzregion nach einem ukrainischen Raketenangriff. „Es wurden schwere Schäden an Energieinfrastrukturanlagen verursacht“, erklärte er im Onlinedienst X.<BR /><BR />Die russischen Drohnenangriffe am Dienstag waren der mutmaßlich größte Luftangriff zur Tageszeit seit Beginn der russischen Offensive im Februar 2022. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte Russlands „absolute Verdorbenheit“ nach den Angriffen, bei denen mindestens drei Menschen getötet wurden.