Die Staatsduma nahm am Dienstag in erster Lesung ein entsprechendes Dekret des Pr?sidenten an. Die endg?ltige Verabschiedung an diesem Mittwoch gilt als Formsache.Auch die zu zwei Jahren Straflager verurteilten Putin-Gegnerinnen der Band Pussy Riot sollen auf freien Fu? kommen. Ihre Haft wegen Rowdytums w?rde Anfang M?rz enden.Strafnachlass f?r etwas 10.000 MenschenAuch die wegen Rowdytums angeklagten Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace k?nnen mit Einstellung ihrer Verfahren rechnen. Die 30 M?nner und Frauen hatten in der Arktis an einer russischen ?lplattform gegen Umweltzerst?rung protestiert.?Die Amnestie soll sowohl Menschen betreffen, die bereits als Verurteilte in Haft sitzen, als auch diejenigen, die noch vor Gericht und unter Ermittlungen stehen?, sagte der Abgeordnete Pawel Krascheninnikow. W?hrend Medien zuletzt von mehr als 20.000 Betroffenen berichtet hatten, sprach der Politiker nun von etwa 10.000 Menschen, die Strafnachlass erhalten sollen.Zugest?ndnis an den Westen?Offizieller Anlass f?r den Gnadenakt Putins ist das 20-j?hrige Bestehen der russischen Verfassung. Beobachter sehen diese gr??te Amnestie in der j?ngeren Geschichte des Landes auch als Zugest?ndnis an den Westen kurz vor der Er?ffnung der ersten Olympischen Winterspiele in Russland, die am 7. Februar in Sotschi beginnen.Putins sch?rfste Gegner ? wie der seit zehn Jahren inhaftierte fr?here ?l-Manager Michail Chodorkowski oder der wegen Veruntreuung zu f?nf Jahren Straflager auf Bew?hrung verurteilte Oppositionelle Alexej Nawalny ? k?nnen dagegen nicht auf eine Amnestie hoffen.dpa