Dazu habe man sich auf die Einberufung einer internationalen Konferenz verständigt, möglichst noch in diesem Monat, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen John Kerry in Moskau.Vorausgegangen waren Spekulationen um einen Giftgas-Einsatz sowie der jüngste israelische Luftangriff auf einen Waffentransport in Syrien.Zu der Konferenz sollten alle an dem Konflikt beteiligten Gruppen aus Syrien kommen. Russland und die USA hätten sich ferner darauf verständigt, die syrische Regierung und alle Oppositionsgruppen zu ermutigen, eine politische Lösung zu finden, sagte Lawrow am späten Dienstagabend weiter.Bisher vertraten Moskau und Washington im Syrien-Konflikt unterschiedliche Positionen. Während die russische Regierung im Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad einen Verbündeten sieht, verlangen die USA dessen Sturz. Als UN-Vetomacht hat Russland auch Sanktionen gegen Damaskus im Weltsicherheitsrat blockiert.„Wir stimmten außerdem darin überein, dass es nötig ist, so schnell wie möglich eine internationale Konferenz einzuberufen, in Nachfolge der Genfer Konferenz, vielleicht noch Ende dieses Monats“, sagte Lawrow nach der Unterredung mit Kerry.Vier UN-Soldaten verschlepptDie Rebellenbrigade Märtyrer von Jarmuk teilte unterdessen im Online-Netzwerk Facebook mit, sie habe am Vortag in der Nähe der Waffenstillstandslinie mit Israel vier Soldaten der UN-Friedenstruppe verschleppt.Die Blauhelme stammen nach diesen Angaben von den Philippinen. Sie seien „zu ihrem eigenen Schutz“ festgesetzt worden, da es in dem Gebiet am Dienstag Kämpfe zwischen der Freien Syrischen Armee und den Regierungstruppen gegeben habe, hieß es in einer Erklärung der Brigade.dpa