Dienstag, 03. Oktober 2017

SAD und Land kämpfen um die SASA

Schon seit Langem plant das Land Südtirol, Teilhaber der SASA AG zu werden. Ein entsprechendes Angebot liegt bereits vor. Am Dienstag hat nun auch die SAD AG ihren Hut in den Ring geworfen – und das Land um 1 Million Euro überboten.

Die SAD bietet um die SASA mit.
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Die SAD bietet um die SASA mit. - Foto: © LPA

Seit mehreren Jahren steht das Vorhaben im Raum, das öffentliche Nahverkehrsunternehmen SASA AG zu einer öffentlichen Inhouse-Gesellschaft umzuwandeln. Zu diesem Zweck will sich das Land Südtirol zu den derzeitigen Teilhabern, den Gemeinden Bozen, Leifers und Meran gesellen.

Erst das Landeskapital würde die Voraussetzungen schaffen, die SASA zu einer echten Inhouse-Gesellschaft umwandeln zu können. Damit wäre auch die Voraussetzung für eine Verlängerung der 2018 verfallenden Konzession für den öffentlichen Personennahverkehr geschaffen und eine Ausschreibung zur Vergabe der Dienstleistung auf europäischer Ebene nicht mehr notwendig.

SAD AG bietet 1,5 Millionen

Am Dienstag offenbarte nun das Unternehmen SAD AG, auch mitbieten zu wollen. In einem veröffentlichten Schreiben an die Bürgermeister der Teilhaber-Gemeinden, den Landeshauptmann und den Rechnungshof erklärte die Gesellschaft, das Angebot des Landes Südtirols um eine Million Euro überbieten zu wollen. Das Gebot beläuft sich demnach auf 1,5 Millionen Euro.

stol/liz

stol