Mittwoch, 05. Juni 2019

SAD zieht gegen Land vor Gericht

Die Schlacht um die Besitzverhältnisse bei den Nahverkehrsbusse beginnt. Die SAD wirft dem Land den Fehdehandschuh zu und zitiert es vors Landesgericht.

Die SAD befindet sich im Rechtsstreit mit dem Land Südtirol. (Archivbild)
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Die SAD befindet sich im Rechtsstreit mit dem Land Südtirol. (Archivbild) - Foto: © STOL

„Wir wollen von einem Richter geklärt wissen, dass die Busse uns gehören und wir sie bei Ablauf der Konzession zum Marktwert verkaufen können“, sagt SAD-Chef Ingomar Gatterer. Und diese Zivilklage dürfte erst die erste einer ganzen Reihe sein.

Das von Rechtsanwalt Christoph Senoner unterzeichnete Schreiben flattert dem Land am Mittwoch ins Haus. Mit der Klageschrift zitiert das Nahverkehrsunternehmen SAD das Land vor den Zivilrichter.

Dieser soll klären, dass sich jene 190 Busse, die vor dem 15. Dezember 2015 auf die SAD zugelassen wurden, sich im vollen Besitz derselben befinden. „Wir wollen eine authentische Interpretation durch einen Richter, dass die Busse uns gehören und wir dafür auch keinerlei Beiträge zurückzahlen müssen“, sagt SAD-Mehrheitseigner Ingomar Gatterer.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol