Donnerstag, 08. Januar 2015

Sanieren: Steuervergünstigungen bleiben

Mit dem Stabilitätsgesetz 2015 ist auch die Verlängerung der Steuerabzüge (50% und 65%) für die verschiedenen Sanierungsarbeiten an bestehenden Gebäuden unter Dach und Fach. Zusätzlich gibt es noch andere Neuerungen für 2015.

Auch 2015 gelten die Steuerabzüge bei Sanierungen.
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Auch 2015 gelten die Steuerabzüge bei Sanierungen. - Foto: © shutterstock

50 Prozent Steuerabzug gleichbleibend

Außerordentliche Instandhaltungen, Sanierungen, Umbau- und Wiedergewinnungsarbeiten von Wohnungen und Wohngebäuden können auch im Jahre 2015 zu 50 Prozent von der Einkommenssteuer abzogen werden. Wie bereits in den letzten Jahren wird auch künftig der Steuerabzug auf zehn gleiche Jahresraten aufgeteilt.

65 Prozent Steuerabzug mit Neuerungen

Der 65-prozentige Steuerabzug für energetische Sanierungsmaßnahmen wurde ebenso um ein weiteres Jahr verlängert. In diesem Zusammenhang gibt es jedoch ab 1. Jänner einige Neuerungen: Künftig kann der Steuerabzug auch für die verschiedensten Verschattungselemente zur Vermeidung von Überhitzungen, sowie für den Einbau von Heizanlagen, welche mit Biomasse (Holz, Hackgut, Pellets, Mais) betrieben werden, in Anspruch genommen werden.

Unverändert bleibt hingegen auch hier die Abzugsrate. Auch weiterhin muss der Steuerabzug auf zehn gleiche Jahresraten aufgeteilt werden.

22 Prozent Mehrwertsteuer für Pellets

Neben der Verlängerung der Steuerabzüge sieht das Stabilitätsgesetz auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für die Pellets vor. Ab 1. Jänner unterliegt der Brennstoff einer Mehrwertsteuer von 22 Prozent, und nicht mehr zehn Prozent wie es bis dato der Fall war.

Eine dreiköpfige Familie, die ihre 90 Quadratmeter Wohnung (standortbezogenen KlimaHaus B-Standard) über eine Pelletsanlage heizt und auch das Warmwasser über diese Anlage bezieht, kommen durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer jährlich rund 150 Euro an Mehrkosten zustande, informiert die Verbraucherzentrale.

stol/ker

stol