Freitag, 22. Juni 2018

SaniPro ab August operativ

Der Leistungskatalog umfasst mehr als 60 Behandlungen. Künftig wird es für die 42.166 automatisch eingeschriebenen öffentlich Bediensteten möglich sein. „Damit ist ein Meilenstein im Hinblick auf die integrative Vorsorgeleistung der eigenen Mitarbeiter gesetzt worden, den bislang in Italien nur die beiden Länder Südtirol und Trentino unternommen haben", so Landesrätin Deeg.

SaniPro-Präsident Albrecht Matzneller (links) stellt gemeinsam mit Personallandesrätin Waltraud Deeg und SaniPro-Vizepräsident Günther Patscheider den Leistungskatalog von SaniPro vor.
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SaniPro-Präsident Albrecht Matzneller (links) stellt gemeinsam mit Personallandesrätin Waltraud Deeg und SaniPro-Vizepräsident Günther Patscheider den Leistungskatalog von SaniPro vor. - Foto: © LPA

Landeshauptmann Arno Kompatscher hatte im November den Gründungsvertrag von SaniPro unterzeichnet. „Wesentlich ist, dass die Mitarbeitenden Leistungen rückerstattet erhalten“, hob SaniPro-Präsident Albrecht Matzneller bei der Vorstellung hervor. Dies gelte sowohl für vorbeugende, als auch für akute Behandlungen z.B. der Zahnheilkunde.

Für jeden Angestellten überweist der Arbeitgeber monatlich 9,47 Euro, wodurch ein jährlicher Beitrag von beinahe 4,8 Millionen. Euro zustande kommt. „Obwohl SaniPro erst Anfang August seine operative Tätigkeit aufnimmt, können Rechnungen bereits ab dem 1. Jänner 2018 eingereicht werden“, erklärte SaniPro-Vizepräsident Günther Patscheider.

Vereine ohne Gewinnabsicht können sich einschreiben

In der derzeitigen Startphase ist eine Einschreibung für verwaltungsexterne Personen, also auch für Familienmitglieder nicht möglich. Dies stehe jedoch zur Diskussion, die Realisierung sei in einem zweiten Moment möglich, sagte Patscheider. Ab Anfang August können damit auch die Angestellten der Landesverwaltung, der Gemeinden, der Seniorenwohnheime und Bezirksgemeinschaften, des Landesgesundheitsdienstes, des Institutes für den sozialen Wohnbau, des Verkehrsamtes Bozen und der Kurverwaltung Meran auf einen ergänzenden Gesundheitsfonds zugreifen.

Außerdem können sich bereits ab sofort Vereine ohne Gewinnabsicht ebenfalls einschreiben. Ähnlich wie bereits im Handwerk oder im Handel übernimmt der Fonds künftig zusätzliche Leistungen, die bisher nicht vom öffentlichen Gesundheitssystem übernommen werden.

stol

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