Samstag, 09. März 2019

Sanitätsbetrieb: Versicherung vor Abschluss

Die 7000 Angestellten im Südtiroler Gesundheitswesen können aufatmen. Nach dem Versicherungs-Chaos im Vorjahr samt Rauswurf von Ex-General Thomas Schael steht der Sanitätsbetrieb kurz vor Abschluss der neuen Polizze. Damit sind Ärzte, Pfleger, Techniker und Co. wieder fast auf der sicheren Seite – für jährlich 7,5 Millionen Euro. Dies berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Samstag.

Schon bald soll wieder eine Versicherung für die Angestellten im Sanitätsbetrieb abgeschlossen werden (Archivbild).
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Schon bald soll wieder eine Versicherung für die Angestellten im Sanitätsbetrieb abgeschlossen werden (Archivbild). - Foto: © shutterstock

Die Meldung sorgte im vergangenen Juni für ein Erdbeben im Südtiroler Sanitätswesen. Per Rundschreiben ließ der damalige Generaldirektor Thomas Schael wissen, dass mit 1. Juli keines der 7 Krankenhäuser im Land mehr versichert sei. Der Grund dafür: Die entsprechende Ausschreibung war nicht fristgerecht gemacht worden. Erst durch Intervention von Landeshauptmann Arno Kompatscher gelang es, die laufende Polizze mit der Uniqa-Versicherung um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Nun, 8 Monate später, ist der Stolperstein, der schließlich zur 184.883 Euro teuren Vertragsauflösung mit Ex-General Schael geführt hatte, definitiv aus dem Weg geräumt. „Im Dezember ist der Zuschlag für die neue Betriebsversicherung erfolgt“, sagt Florian Zerzer, Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes. 

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol