Samstag, 17. September 2016

SASA-Busse sollen in Meran auch nach 2018 ihre Runden drehen

Was, wenn bereits in ein paar Jahren nicht mehr die orangen und gelben Busse der SASA, sondern jene eines ausländischen Unternehmens in Meran ihre Runden drehen. Für die Passerstadt ist dies ein unvorstellbares Szenario, das mit allen Mitteln abgewendet werden soll. Dies wurde vergangene Woche auch im Gemeinderat noch einmal klar zum Ausdruck gebracht.

Die SASA und die Gemeinde Meran setzen sich für den Erhalt der Verkehrskonzessionen auch nach 2018 ein.
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Die SASA und die Gemeinde Meran setzen sich für den Erhalt der Verkehrskonzessionen auch nach 2018 ein.

Am 18. November 2018 verfallen die Konzessionen der öffentlichen Nahverkehrsdienste in Südtirol und mit ihnen die bisher geltenden Vergabemodalitäten. Dies bedeutet, dass an besagtem Tag die neuen EU-Richtlinien in Kraft treten, die vorschreiben, dass die Dienste in der Folge europaweit ausgeschrieben werden müssen. 

Um zu verhindern, dass dabei ein Unternehmen aus dem Ausland die Regie in Südtirol übernehmen und den öffentlichen Nahverkehr in den Städten erobern könnte, setzt die SASA derzeit alle Hebel in Bewegung und bekommt dabei Unterstützung von den betroffenen Gemeindeverwaltungen - wie vergangene Woche in Meran.

Im Gemeinderat stellten SASA-Direktorin Petra Piffer und Präsident Stefano Pagani nicht nur aktuelle Zahlen und Fakten vor, sondern diskutierten mit den Räten auch über mögliche Optionen für den Erhalt der Konzessionen, die von einer Inhouse-Gesellschaft mit Miteigentümern und dem Land bis hin zu einer Wettbewerbsteilnahme mit starken Partnern reichen. 

D/ki/stol

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Mehr zur Diskussion rund um die SASA und den öffentlichen Nahverkehr lesen Sie in der Wochenendausgabe des Tagblattes "Dolomiten".

stol