Der Rechtswissenschaftler Guido Denicolò arbeitet bei der Staatsadvokatur in Trient. Er hatte sich unter anderem im Prozess gegen die Gruppe „Ein Tirol“ profiliert; landesweit bekannt wurde er 2001 durch eine Eingabe der Vereinigung „Convivia“ gegen die bisherige Form der Sprachgruppen-Erklärung.Sehr gut mit der Situation in Südtirol vertraut ist auch Francesca De Carlini. Seit September 1997 ist sie Kabinettschefin im Regierungskommissariat in Bozen. De Carlini stammt aus Genua und erwarb an der dortigen Universität das Doktorat der Rechtswissenschaften. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Rechtsanwältin, 1994 gewann sie einen Wettbewerb des Innenministeriums für die Präfektenlaufbahn.Wem De Carlini und Denicolò in der Kommission als Vertreter des Landes gegenübersitzen werden, ist noch offen. In den vergangenen zwei Sitzungen hatte die Landesregierung keine Entscheidung getroffen. Landesvertreter werden am Montag ernanntWie Landeshauptmann Durnwalder zur Begründung angab, wolle man zuerst sehen, wen Rom ernenne, um dann Mitglieder auf „gleicher Augenhöhe“ namhaft zu machen: Wenn Rom Politiker oder Professoren schicke, werde man ihnen Politiker bzw. Professoren gegenübersetzen. Die Entscheidung wird daher auf der Sitzung der Landesregierung am Montag fallen. ler/D