Am Samstag wurden junge Bozner, am Rande einer Veranstaltung bei der Messe Bozen, brutal von einer Gruppe Ausländern attackiert und zusammengeschlagen (STOL hat berichtet).Derartige Geschehnisse seien bei weitem keine Einzelfälle mehr und man müsse den politisch Verantwortlichen wiederholt vorwerfen, die Problematik zu unterschätzen und kleinzureden, meint dazu Michael Demanega, Parteisekretär der Freiheitlichen.„Während man positive Beispiele von Integration, die es zweifelsohne gibt, hervorhebt und zur Regel erklärt, spricht man bei handfesten Problemen mit Zuwanderern, die teilweise dramatische Zustände annehmen, vorzugsweise von ‚Einzelfällen‘“, so Demanega.Personen, die beruflich mit jugendlichen Zuwanderern zu tun haben, bestätigten den Freiheitlichen immer wieder, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handele, sondern um Probleme, die weitreichend und im Zunehmen seien.„Wo bleiben in diesem Zusammenhang Forderungen in Richtung verstärkter Kontrollen, Überwachung und Information der Bevölkerung? Wo bleibt die verstärkte Unterstützung der Polizei- und Sicherheitskräfte?“, fragt deshalb Demanega.Den Bürgern und insbesondere der Jugend müsse klargemacht werden, dass die Politik derartige Vorfälle ernst nehme und reagiere.„Der Bevölkerung muss klar gemacht werden, wie sie sich bei gewalttätigen Übergriffen zu verhalten hat und es darf nicht der Eindruck entstehen, dass man Probleme aus politisch korrekten Gründen verschweigt und kleinredet“, so der Freiheitliche.