In seiner Rede zum Thema „Schluss mit lustig! Jetzt reden wir!“ ging SVP-Landesjugendreferent Manuel Raffin auf die düsteren Zukunftsaussichten der Jugend ein.Die Jugend von heute stehe vor großen Veränderungen und Herausforderungen, warnte er im Beisein von SVP-Parteichef Richard Theiner und Landessekretär Philipp Achammer. Prekäre Arbeitsverhältnisse, teures Wohnen und das niedrige Lohnniveau böten schlechte Voraussetzungen für eine sichere Zukunft.JG fordert Generationenvertrag„Wir als Junge Generation fordern deshalb auch anlässlich dieser Landesversammlung einen Generationenvertrag, wie es bereits in Österreich und Deutschland umgesetzt wurde“, so Raffin.Die junge Generation leide unter der Verschuldungspolitik, welche zum Stillstand eines Landes führe und dies bedeute Rückschritt. Die Politik dürfe der Jugend keinen zu hohen Schuldenberg hinterlassen.„Wir fordern, dass bei Großprojekten bzw. Investitionen, die Nachhaltigkeit überprüft werden muss, so ähnlich wie bei der UVP-Prüfung. Es muss in Zukunft in der Politik die Generationengerechtigkeit eine zentrale Rolle spielen, d.h. es muss eine gerechte Verteilung von Nutzen und Belastungen zwischen den Generationen vorherrschen.“ Drei Resolutionen verabschiedet Nach der Rede des Landesjugendreferenten wurden drei Resolutionen zu den Themen „Vollautonomie, Transparenz in der Politik und junges leistbares Wohnen“ verabschiedet.Raffin zeigte sich mit der Tätigkeit der JG zufrieden: Die JG-Führung blicke auf ein erfolgreiches Jahr zurück, es seien zahlreiche Veranstaltungen organisiert, Klartext gesprochen worden.JG will auf Ellenbogenkick nicht vergessen „Wir werden weiterhin mit lauter Stimme die Interessen der jungen Südtiroler vertreten, aber noch verstärkter auch parteiintern die kritische Stimme bleiben. Denn die Jugend innerhalb einer Partei, muss die Mutterpartei mit einem Ellenbogenkick auf bestimmte Probleme hinweisen“, so Raffin.