Das sagte Außenminister Alain Juppé am Mittwoch vor französischen Abgeordneten. Die UN waren bisher von etwa 5600 Toten seit März vergangenen Jahres ausgegangen. Nach Unicef-Angaben seien auch 384 Kinder durch die Sicherheitskräfte getötet worden. Zudem gebe es 15 000 Gefangene und 15 000 Flüchtlinge.Nach der Sondersitzung des Weltsicherheitsrates in New York äußerte sich Juppé am Mittwoch verhalten optimistisch zu den Chancen auf eine Syrien-Resolution. „Zum ersten Mal war die Einstellung Russlands und der Bric-Staaten (Brasilien, Indien und China) weniger negativ (...)“, sagte er. Russland hat bisher jede Resolution gegen seinen Verbündeten Syrien im Sicherheitsrat blockiert.