Donnerstag, 18. Juni 2015

Schreckgespenst „Neuwahlen“ geistert durch Bozen

Die Grüne Cecilia Stefanelli ist verantwortlich dafür, dass es keine dritte Auflage der Koalition SVP-PD-Ökosoziale in Bozen geben wird. Das Schreckgespenst Neuwahlen ist weiterhin nicht abgewendet.

Luigi Spagnolli
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Luigi Spagnolli - Foto: © STOL

Bürgermeister Spagnolli versucht seit Mittwoch einen Plan B zu entwickeln, nachdem die Verhandlungen mit den Ökosozialen gescheitert sind, doch die Mehrheitsfindung gestaltet sich schwierig.

Fakt ist, dass Spagnolli vier Gemeinderäte fehlen, um eine Mehrheit zu bilden. Die Linke für Bozen und SEL würden zusammen drei Räte mitbringen, müssen jedoch erst intern entscheiden, ob sie ihr Bündnis mit den Grünen nun vollends aufgeben und doch mit Spagnolli gehen. Dann würde dem Bürgermeister noch ein Rat (eventuell von „Neue Stadt“ oder „Für Bozen“) fehlen.

Es ist aber auch möglich, dass es Spagnolli auf eigene Faust versucht und eine alternative Koalition vorschlägt, auch wenn seine Partei damit Bauchschmerzen hat. Spagnollis Blick nach vorne muss schnell erfolgen, denn am 25. Juni läuft jene Frist ab, die zur Bildung einer Koalition  eingehalten werden muss.

pir/D

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Alle Details und Hintergründe zu den zähen Koalitionsverhandlungen in der Landeshauptstadt lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol