Samstag, 05. Mai 2018

Schrittweise den Verkehr auf den Pässen verringern

Heuer soll es keine Pässesperre am Sellajoch geben, aber andere Maßnahmen, um den Verkehr am Joch einzudämmen, erläutert der Wolkensteiner Bürgermeister Roland Demetz. Diese Maßnahmen sollen an allen Werktagen greifen, nicht mehr nur an einem Tag in der Woche.

Im Bild der Dolomitenpass.
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Im Bild der Dolomitenpass.

„Wir müssen den nächsten Schritt machen beim Projekt Dolomites vives“, sagt Demetz. Eine Studie der Eurac Research habe deutlich gemacht, wie stark der Lärm der Autos und Motorräder empfunden werde.
Deshalb soll der Verkehr auf den Pässen reduziert werden – beginnend beim Jëuf de Sela/ Sellajoch. Denn am Jëuf de Frea/Grödner Joch geht heuer noch nichts: „Während die Grödner ein Potential zur Aufwertung der Pässe durch Verringerung des Verkehrs sehen, sieht das Gadertal die Pässe nur als Durchfahrtsstrecke an“, erläutert Bürgermeister Demetz.

Es wird heuer keine Sperre geben; Einheimische werden die Pässe befahren können. Vielleicht ändert sich das in den nächsten 10 Jahren aber, denkt Demetz voraus und nennt den Bike Day als Beispiel: „Viele dachten, das sei eine Katastrophe, weil die Straßen einen ganzen Tag lang gesperrt werden. Aber heute ist das unser bester Tag im Jahr.

D/sch

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol