Freitag, 12. März 2021

Schülervertreter: „Zurück zur Praxis“

Schülervertreter fordern in einer Aussendung die Wiederaufnahme des Praxisunterrichts in Südtirols Schulen. Das sei die Gesellschaft der Jugend schuldig.

Praxis sei für viele Schulen kein Zusatzangebot, sondern Existenzgrundlage – dem müsse Rechnung getragen werden, schreiben die Schülervertreter.
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Praxis sei für viele Schulen kein Zusatzangebot, sondern Existenzgrundlage – dem müsse Rechnung getragen werden, schreiben die Schülervertreter. - Foto: © Rene Knabl,[email protected]
„Bereits im November und Dezember letzten Jahres musste auf 100 Prozent Fernunterricht umgestellt werden. Heute, wo wir uns zum dritten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie in einer ähnlichen Situation befinden, merken wir, dass sich bei vielen Problemen und Schwierigkeiten für uns Schülerinnen und Schüler wenig geändert hat“, schreibt der Landesbeirat der Schüler.

Die Schülervertreter bedauern, dass der Praxisunterricht nicht mehr gewährleistet werde. „Seit bereits einem Monat befinden wir uns in einer Lage, wo diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.“ Schüler aus Berufs- und Fachschulen, aber auch aus Schulen mit technischem Hintergrund würden vernachlässigt und vergessen.

„Praxis ist für viele Schulen kein Zusatzangebot, sondern Existenzgrundlage – dem muss Rechnung getragen werden“, heißt es in der entsprechenden Aussendung an die Medien. „Wir verlangen, dass den Schulen ab nächster Woche wieder die Möglichkeit eingeräumt
wird, den praktischen Unterricht zu organisieren. Unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen, auch gestaffelt oder in kleinen Gruppen. Aber er muss organisiert werden, wo auch immer es möglich und notwendig ist.“

stol