Um insgesamt 141 Stimmrechte wird gekämpft. <BR /><BR />So wie es jetzt aussieht, hat Schmid die Bezirke Unterland, Bozen, Burggrafenamt und Vinschgau hinter sich. Seppi hingegen kann auf die Bezirke Brixen und Wipptal zählen und auf Stimmen aus dem Pustertal. Doch selbst wenn der amtierende Landeskommandant aus Schabs die Stimmen aller Kompanien aus dem Pustertal bekäme, so dürfte es nicht mehr reichen, um Schmid noch abzufangen und für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt zu werden.<h3> Erfolg im Bezirk Bozen könnte vorentscheidend sein</h3>Einen möglicherweise vorentscheidenden Erfolg konnte Schmid beim Bezirkstag des Schützenbezirks Bozen einfahren: Von 22 anwesenden Kompanien sprachen sich 21 für Schmid als Landeskommandant aus – bei einer Enthaltung. So wie es jetzt aussieht, könnten sich am 3. Mai dann 23 von 24 Kompanien für Schmid entscheiden. <h3> Auch Vinschger stehen mehrheitlich hinter Schmid</h3>Bei der Bezirksversammlung am Mittwoch im Vinschgau wurde hingegen keine Nominierung vorgenommen. „Die Wahl des Landeskommandanten ist eine basisdemokratische Entscheidung“, sagt Bezirksmajor Hansjörg Eberhöfer. „Bei den Vinschger Schützen haben wir keinen Fraktionszwang.“ Die Stimmung im Vinschgau ist allerdings eindeutig pro Schmid. Es wird damit gerechnet, dass auf der Bundesversammlung die allermeisten der 19 Kompanien für den Herausforderer aus Neumarkt stimmen werden. Bereits vor 3 Jahren stimmten die Vinschger für Stefan Gutweniger und Christoph Schmid.<BR /><BR /> Der Bezirk Burggrafenamt-Passeier (26 Stimmrechte) hat bereits Christoph Schmid nominiert, und das Unterland (12 Stimmrechte) steht ohne Zweifel auch hinter dem Landeskommandant-Stellvertreter und Herausforderer.<h3> Noch ist aber nichts entschieden</h3>Damit bleiben Seppi noch die Bezirke Brixen (20 Stimmrechte) und südliches Wipptal (5 Stimmrechte). Beim Bezirk Pustertal (35 Stimmrechte) bleibt abzuwarten, wie stark Seppi dort punkten kann. Die erforderlichen 71 Stimmen für die Mehrheit zusammen zu bekommen, dürfte somit äußerst schwierig werden. Entschieden ist aber noch nichts. <BR /><BR />Schmid bleibt deshalb vorsichtig: „Lassen wir den 3. Mai kommen. Eine Wahl ist eine Wahl – man kann nie vorab sagen, wie sie ausgeht.“ Landeskommandant Seppi wollte gestern keine Stellungnahme abgeben. 2022 hatte er mit 5 Stimmen Vorsprung gegenüber Stefan Gutweniger das bessere Ende für sich. Nun bleibt abzuwarten, ob Seppi in Anbetracht der schwierigen Ausgangslage noch einmal antreten wird.