Auch mit Seppis Antreten wird fix gerechnet – er behält sich allerdings noch eine kleine Hintertür offen.<BR /><BR />Vor 3 Jahren hatte sich Seppi bei der Wahl des Landeskommandanten mit einem Vorsprung von nur 5 Stimmen gegen Stefan Gutweniger durchgesetzt – und Christoph Schmid aus dem Gutweniger-Lager entschied damals die Wahl zum Landeskommandant-Stellvertreter für sich. Am 3. Mai will nun Schmid an die Spitze des Bundes.<h3> Bezirk Burggrafenamt nominiert Schmid</h3> Der Schützenbezirk Burggrafenamt hat Schmid bereits als Kandidaten für das Amt des Landeskommandanten nominiert, der Schützenbezirk Brixen nominierte Seppi. Die Nominierungen der Bezirke müssen bis 20. März hinterlegt werden. Gewählt wird der Landeskommandant von den 139 Kompanien und 2 Kapellen am 3. Mai – insgesamt 141 Stimmrechte sind zu vergeben.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1134975_image" /></div> <h3> Seppi behält sich Hintertür offen</h3>Landeskommandant Seppi hat bei der Sitzung der Bundesleitung im Februar angekündigt, dass er noch 3 Jahre weitermachen möchte. Zudem versichert der 53-jährige Schabser auch, dass er bei den Bezirkstagen präsent sein werde. Klingt alles nach einer fixen Wiederkandidatur. Trotzdem will der Landeskommandant dies aber noch nicht offiziell bekannt geben. „Ich habe mich entschieden, teile es aber noch nicht mit“, meinte Seppi gestern. Der amtierende Landeskommandant kann am 3. Mai auf jeden Fall mit der Unterstützung seines Heimatbezirkes Brixen rechnen (20 Stimmrechte). <BR />Auch im Südlichen Wipptal (5 Stimmrechte) kann Seppi auf Unterstützung zählen. „Ich bin mit seiner Amtsführung zufrieden“, meint Bezirksmajor Rudolf Lanz. „Und auch 2 Hauptleute sagten mir, dass wir keinen Wechsel brauchen. Aber wir lassen den Kompanien die Entscheidung frei.“<h3> Stimmenstärkster Bezirk Pustertal bleibt neutral</h3> Der stimmenstärkste Bezirk – das Pustertal mit 35 Stimmrechten – wird sich nicht outen und somit keine Nominierung für das Amt des Landeskommandanten vornehmen, kündigt Bezirksmajor Thomas Innerhofer an. „Wir bleiben neutral.“ Und auch Innerhofer betont: „Die Kompanien sind frei, zu entscheiden.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1134978_image" /></div> <BR /><BR />Christoph Schmid (45), der aus Eppan stammt und in Neumarkt lebt, kann auf Unterstützung des Bezirkes Unterland (12 Stimmrechte) zählen. „Er hat sehr gute Arbeit als Stellvertreter geleistet“, zollt ihm Bezirksmajor Peter Frank Anerkennung. Über eine Nominierung werde man bei der Sitzung besprechen, wenn man dann wisse, wer die Kandidaten sind. <BR />Das Burggrafenamt mit seinen 26 Stimmrechten hat Schmid bereits nominiert. Bezirksmajor Hannes Holzner betont, dass es auf jeden Fall ein Vorteil sei, wenn die Schützen zwischen 2 Kandidaten wählen können – und somit eine Entscheidungsmöglichkeit haben.<BR /> Wie die Stimmung im Vinschgau ist – ob für Seppi oder Schmid, kann Bezirksmajor Hansjörg Eberhöfer erst nach der Hauptleuteversammlung am 12. März sagen.<BR />Somit ist derzeit mit einem völlig offenen Rennen zu rechnen.