„Es scheint so, als ob gewissen Gruppierungen lieber wäre, dass es keine Regelung gibt, welche die deutschen Orts- und Flurnamen endlich auch gesetzlich festschreibt“, so der SVP-Landessekretär. „Mit einem Landesgesetz, das sich am effektiven Gebrauch der Orts- und Flurnamen orientiert, setzt die Südtiroler Volkspartei hingegen auf Vernunft und Ausgleich.“Es sei laut SVP-Landessekretär Achammer zu respektieren, dass einige an einer rein historischen Lösung festhalten. Jedoch müsse zur Kenntnis genommen werden, dass es heute keiner Seite etwas bringe, mit der Brechstange vorzugehen. „Es hat keinen Sinn, erfundene italienische Flurnamen aufrecht zu erhalten, die von niemandem verwendet werden. Genauso unsinnig wäre es aber auch, heute gebräuchliche italienische Gemeindenamen, die Allgemeingut sind, durch vor über hundert Jahren verwendete Bezeichnungen zu ersetzen.“